Reise blog von Travellerspoint

Lodging

Beijing - Wohnung

Heute gibt es Fotos von meiner aktuellen Wohnsituation neu im Fotoalbum, die hatte ich bisher wohl vergessen...

Eingestellt von ChriZu 02:51 Archiviert in Lodging | China Kommentare (0)

Hongkong...

...im Transit...

sunny 24 °C

Bin gut von Kaohsiung aus in Hongkong angekommen und hatte nicht mal Zeit, einen ganzen Film zu gucken :o(... ;o). Mein Visum habe ich 11.30Uhr bestellen und 16.55Uhr dann abholen können und es ist erstmal nur für 30 Tage... die üblichen Probleme... aber dafür hat mein Kontakt aus Beijing heute nochmal bestätigt, dass sie mich morgen abholen kommen!

Mehr später,
soweit erstmal Grüße aus dem 14. Stock eines ganz normalen Wohngebäudes, wo sich auch das http://home.netvigator.com/~dragoninn/ENG/www.dragoninnhk.com/eng/index.html befindet!


Und gute Nacht... nach drei Stunden Schlaf diese Nacht soll es heute doch ein bisschen mehr werden ;o).

Eingestellt von ChriZu 28.02.2008 06:22 Archiviert in Lodging | Hong-Kong Kommentare (0)

Fotos vom Zimmer

28 °C

Gute Nachrichten: Ich habe es gestern endlich geschafft, mir eine Kamera zuzulegen. Da der Akku leider fast leer mitgegeben wurde, gibt's erstmal nur ein paar Bilder von meinem Einzelzimmer im Lehrerwohnheim. Mal schauen, ob mich irgendwann jemand wieder in ein Zimmer im Studentenwohnheim lässt, damit ich euch das auch noch zeigen kann.

Zuerst, die Aussicht von unserem Stockwerk im Lehrerwohnheim bei Nacht (mit der Aussicht auf das Unterrichtsgebäude gleich daneben):

P1000018.jpgP1000017.jpg
P1000016.jpgP1000014.jpg

~~~

Dann den Flur auf unserer Etage, mit meiner Tür (Mitte), der Sitzecke und der Küche:

P1000013.jpgP1000012.jpgP1000010.jpg

~~~

Danach mein Zimmer (Schreibtisch, Vorratsschrank, Bad und Balkon (der ganz hinten, ich stehe auf dem Küchenbalkon)):

P1000009.jpgP1000005.jpgP1000006.jpg
P1000007.jpgP1000011.jpg

~~~
Und zu guter letzt auch noch mein Bett:

P1000021.jpg

Eingestellt von ChriZu 09.10.2007 21:20 Archiviert in Lodging | Taiwan Kommentare (2)

Tag 1 – 乱洗罢澡 (Chaos)

aus dem Tagebuch von 11.09.07, 22.48

overcast 33 °C

Letztendlich waren wir dann etwa halb 10 Uhr Ortszeit (3.30 Uhr deutscher Zeit… damit rund 22 Stunden wach) auf dem Flughafen in Gaoxiong. Den angekündigten Chauffeur gab es leider nicht. Die beiden Telefonnummern von einem der Lehrer und der Sekretärin der Schule funktionierten auch nicht. Also haben wir die Touristeninformation vom Flughafen in Wenzao anrufen lassen, die erst mitteilten, sie würden sich bemühen, jemanden zu schicken und uns dann doch per Taxi kommen ließen (auf eigene Rechnung natürlich). Es ist um die 31°C, die Luftfeuchtigkeit ist an die 100% und gerade braut sich ein Gewitter zusammen. Das Taxi schlingert auf der Straße ein paar mal durch Pfützen und der Taxifahrer (nur Chinesisch, versucht die ganze Fahrt über Nussreste geräuschvoll aus seinen Zähnen zu saugen) meint, es regne zurzeit jeden Tag.

Schon bei dieser Fahrt bestätigte sich, was wir in sämtlichen Reiseführern über Taiwan gelesen hatten: Der Verkehr ist nicht ohne. Drängeln, bei rot fahren, hupen sind alles legitime Mittel zum Vorwärtskommen, wenn man ein Auto ist. Sitzt man auf einem Roller, kann man sich zusätzlich auch noch aussuchen, ob man Fußgängerwege, Radwege oder Straßen benutzt. Geparkt wird sowieso überall.

Endlich in Wenzao angekommen, kam auch schon die nächste „frohe“ Nachricht: Wir haben kein Zimmer. Also schleppten wir Sack und Pack (immerhin ~28 kg Reisegepäck pro Mann) erstmal zum Studentenwohnheim. Dort konnte man uns dann zumindest mitteilen dass es noch freie Zimmer gibt. Ok, Glück gehabt… dachten wir. „Frei“ bedeutete in unserem Fall nämlich eher freie Betten und zwar in zwei vier Bett Zimmern, in denen die anderen Mitbewohner am nächsten Tag anreisen sollten. Da waren wir nun angereist mit dem Versprechen einer privaten Zweiraumwohnung und wohnen jetzt erstmal im 4er Zimmer.

Diese Zimmer sind gerade so groß, dass zwei Schreibtische an jeder Wand, mit Kleiderschrank rechts und links daneben und Hochbetten über den Schreibtischen Platz haben. An den Schränken, jedem Schreibtisch einer Schublade und der Eingangstür gibt es auch Schlösser, nur werden leider die Schlüssel dazu nicht ausgegeben. Soweit wir verstanden haben, ist das hier gängige Erziehungsmethode… die vier Mann im Zimmer müssen einfach kooperieren und es wird zusätzlich empfohlen, sich ein Vorhängeschloss für den Schrank und die Schublade zu besorgen.

Na gut, bisher haben wir die Zimmer für uns und wollen gerade eigentlich sowieso nur schlafen. Wir werden das mit der gängigen chinesischen Methode (bei jedem nur möglichen Gespräch das wichtige Thema erneut einfließen lassen, egal worum es vorher ging) zu regeln versuchen. Bisher hat uns das immerhin schon das Versprechen auf Einzelzimmer eingebracht, wobei die Sache angeblich noch „durch die Verwaltung“ muss. „Das dauert ein bisschen“. Wir werden sehen.

Zurück zu Montag: Nach dem Zimmerdebakel ging es weiter zur Verwaltung, Formulare für die Chinesischabteilung und zur Anmeldung des Studentenausweises abholen. Dann, nach doch immerhin drei Stunden Schlaf, ging es gegen 15Uhr dann zurück zur Deutschabteilung, wo wir nach und nach die ersten Formalitäten regelten, unsere Deutsch-Stundenpläne inklusive Einführung in die zu benutzenden Lehrwerke bekamen und dem Team vorgestellt wurden. Einer der Lehrer nahm uns mit auf einen College- Rundgang und erklärte noch, dass wir für unsere Stunden selbst den Lehrplan für dieses Semester aufstellen sollen, sowie anscheinend allein und (bei der Abendschule… wir geben je 2 Stunden Junior-College Unterricht [bei mir: Lesen] und je 4 Stunden Abendschulunterricht [bei mir Praxis Deutsch 1]) nach selbst festgelegten Kriterien Noten vergeben sollen.

Genau sieht das so aus:
Mo.: 11-12 Uhr Lesen, 2. Studienjahr
Mi.: 18.30 – 20.10 Praxis Deutsch 1, für absolute Anfänger
Do.: 10-11 Lesen, 2. Studienjahr
Fr.: 18.30 – 20.10 Praxis Deutsch 1, für absolute Anfänger

Danach, ca. 18.30Uhr, wollten wir zurück ins Wohnheim, standen aber vor verschlossenen Türen. Eine weitere wichtige Sache, die man uns gegenüber zu erwähnen wohl vergessen hatte. Man kommt nämlich nur mit einer Wohnheimkarte abends (ab 18 Uhr???) ins Wohnheim. Wir also zurück zur Deutschabteilung, die inzwischen zu hatte, und dann versucht, den Lehrer noch im Büro zu erreichen, der aber auch schon weg war und hinter sich abgeschlossen hatte. Ok… dachten wir so und nachdem wir irgendwen offiziell aussehenden auf dem Campusgelände angesprochen hatten (von dem sich herausstellte, dass er Angestellter des campuseigenen Buchladens war ;o)), sind wir dann zum „general student affairs office“ des Colleges und hatten Glück, dort auch noch jemanden, der uns helfen konnte und wollte, anzutreffen. Also keine Nacht auf der Parkbank ;o).

Er konnte wohl Chinesisch (nuschelnd) und Englisch, weigerte sich aber mehr oder weniger, Englisch zu sprechen. Wir haben ihm trotz unserer Übermüdung begreiflich gemacht, dass wir seit dem Flug (9Uhr morgens Ortszeit) nichts mehr gegessen hatten und gerne noch Essen gehen würden. Dass die Mensa gerade renoviert wird und nicht geöffnet hat, wussten wir immerhin. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil es hier an jeder Ecke leckere Snacks und Mahlzeiten zum Mitnehmen oder gleich essen gibt. Wir handelten also eine Stunde Zeit heraus und spurteten zur ersten Naherkundung des Gebietes um Wenzao hinaus. Gefunden haben wir ein SevenEleven und dort Wasser, sowie Toilettenpapier besorgt. Anschließend sind wir dann in ein Selbstbedienungsrestaurant und haben uns für 45 New Taiwan Dollar (entspricht ~1€uro) Essen zum mitnehmen und satt werden eingepackt.

Der Rest klappte dann auch, wir haben den hilfsbereiten Herren vom general affairs office wieder gefunden und er hat uns ins Wohnheim gelassen. Dort haben wir dann im Aufenthaltsraum der 3. Etage unsere Essensbeute verdrückt, einen kurzen Plan für den nächsten Tag geschmiedet und sind ins Bett. Wobei ich das Glück hatte, dass ich herausbekommen habe, wie die Klimaanlage in meinem Zimmer funktioniert, so dass ich nicht bei fast 30°C, sondern bei 22° schlafen konnte, Baulärm von draußen (es wird noch mehr als die Mensa renoviert bzw. umgebaut) und lärmende Nachbarn ignorierend.

Eingestellt von ChriZu 14.09.2007 20:53 Archiviert in Lodging | Taiwan Kommentare (0)

(Einträge 1 - 4 von 4) Seite [1]